Berichtsarchiv
Zur
Zeit ist die Vorbereitung auf die nächste Saison in vollem Gange.
Daniel hatte seine erst Bewährungsprobe am 5. November in der
Altersklasse U23 auf dem Lang-
streckentest
(6 km) in Oberhausen. Bei widrigen Witterungsbedingung
(bis Windstärke 4) wurden ihm die Arme auf den letzten Metern lahm. Nach 27.31 Min hatte er
endlich
als 8. das Ziel erreicht.
Etwas bessere Bedingungen hatten die Aktiven am vergangenen Wochenende
auf dem Langstrecken-
test in Mölln.
Den
Auftakt machte Marc Stumpenhausen.
25.18 Min einen respektablen 8. Platz.
Das größte Starterfeld gab es bei den B-Junioren mit 53 Startern. In diesem Rennen zeigte Johannes
Marx eine gegenüber dem Vorjahr deutlich bessere Leistung. Mit einer Zeit von 28.04 Min. belegte er
den 34 Platz in der Gesamtwertung.
Noch deutliche besser war die Leistung von Björn Bahlmann im gleichen Rennen. Dem Leichtgewicht-
ruderer gelang es mit einer Zeit von 25.46 Min auch die schweren Brocken hinter sich zu lassen und
mit
einem Vorsprung von 13 Sekunden den Gesamtsieg zu erringen.
Sabine Jäger wagte sich erstmals im Einer auf die
6000m-Strecke. Doch das nagelneue Boot das uns
direkt in Mölln leihweise von der Bootswerft BBG zur Verfügung gestellt wurde, erwies sich nicht
als Glücksbringer. Der Druck im high-tec-Boot mit den ungewohnten Kohlefaserauslegern erwies sich als
zu hart, so dass Sabine nicht die erwartete Leistung zeigen konnte. Mit einer Zeit von 30.40 Min
blieb
Sabine deutlich hinter ihren Möglichkeiten.
Die nächste Leistungsüberprü
der
Ruderer vom Landestrainer auf dem Ergometertest in Hannover und Celle überprüft.
Peter Spange
Celler
Ruderregatta am 30.09.2006
Erfolgreicher Saisonabschluss des Ruderverein Nienburg
Celle:
Zum Saisonabschluss fuhr der Ruderverein Nienburg wie alljährlich zur
Ruderregatta nach Celle, um so ein erfolgreiches Jahr zu beenden.
Den Auftakt auf der Sprintregatta machten Marc Stumpenhausen und Daniel Röhrs
im Junioren Einer der 17/18jährigen. Die beiden gewannen ihre Rennen auf
der 500m Strecke souverän mit deutlichem Vorsprung. Daniel wagte sich zusätzlich
im Männer-Einer an den Start. Auch dieses Rennen gewann er überlegen.
Als Pilotversuch für die nächste Rudersaison startete Daniel in
Renngemeinschaft mit Ruderern aus Celle und Hannover im Männer-Doppelvierer
ohne Steuermann in der offenen Altersklasse. Das junge Team konnte durch
einen klaren Sieg überzeugen.
Später fuhren Daniel und Marc einen weiteren Sieg im
Junioren-Doppelzweier ein.
Nicht so erfolgreich lief es für Björn Bahlmann und Johannes Marx bei
den 15/16jährigen. Björn musste sich im Einer gegen den Hildesheimer
Matthias Arnold, der auf den deutschen Meisterschaften im Einer die
Bronzemedaille gewann, mit nur 1/10 Sek. Rückstand knapp geschlagen
geben. Für Johannes reichte es in seiner Abteilung gar nur für Platz 3.
Im Doppelzweier blieb den beiden nach einer ersten starken Rennhälfte
auch nur der 3. Platz.
Besser machte es Merle Bahlmann im Mädchen-Einer Jahrgang 95. Merle
gewann ihr Rennen sicher mit über fünf Sekunden Vorsprung.
Ebenfalls siegreich war Sabine Jäger im Einer und im Doppelzweier in
Renngemeinschaft mit Hannover bei den 15/16jährigen Juniorinnen. Im Einer
der höheren Altersklasse musste sich Sabine nach einem gut gefahrenen
Rennen knapp geschlagen geben.
Mit einem Landesmeister, sechs Vizelandesmeistertiteln, einem
4. Platz auf den Norddeutschen Meisterschaften sowie einem 6. und einem 8.
Platz auf den Deutschen Meisterschaften und 54 weiteren Siegen blickt der
Ruder-Verein auf eine erfolgreiche Saison zurück.
Gleich nach Saisonabschluss laufen schon die Vorbereitungen für die nächste
Saison. Daniel, der im nächsten Jahr in der Männerklasse starten muss,
nimmt in den Herbstferien auf Einladung des Landestrainers Klaus
Scheer-schmidt an einem Trainingslager am Leistungsstützpunkt in Hannover
teil.
Die Junioren werden Mitte November auf dem Langstreckentest in Mölln ihre
Leistungsstärke beweisen müssen, um evtl. einen Platz im Landeskader zu
finden.
Landesmeisterschaft
Norddeutscher Länder und allgemeine Regatta am 23./24. September in
Hamburg
4. Platz auf
Meisterschaft der Norddeutschen Länder
Hamburg:
Höhepunkt der Herbstsaison ist für die Ruderer Norddeutschlands die
Meisterschaft der Norddeutschen Länder in Hamburg-Allermöhe. Auch Daniel
Röhrs vom Ruder-Verein Nienburg stellte sich am Altstadtfest-Wochenende
im Junioren-Einer dem Kampf um die Medaillen. Nach einem taktisch gut
gefahrenen Vorlauf qualifizierte sich Daniel direkt für das Halbfinale.
Durch den zweiten Platz im Halbfinale war der Weg in den Endlauf geöffnet.
Im mit Mitgliedern des Junioren-Nationalteams hochkarätig besetzten
Finale musste Daniel sich trotz Mobilisierung aller Kräfte mit dem
undankbaren 4. Platz zufrieden geben.
Auf der angegliederten allgemeinen Regatta zeigten die Nienburger
Rennruderer wieder einmal ihre Klasse. Sechs von neun Rennen wurden mit
Siegen beendet. Im Junioren-Einer der 17/18jährigen waren Daniel Röhrs
und Marc Stumpenhausen erfolgreich. Gleich zwei Siege im Einer der 15/16jährigen
erreichten Sabine Jäger und Björn Bahlmann.
Knapp
geschlagen mit dem 2. Platz zufrieden geben musste Björn sich mit
Johannes Marx im Junioren-Doppelzweier
Internationale
Juniorenregatta am 3./4. Juni in Hamburg
4 Siege auf internationaler
Ruderregatta
Erschwert wurden die Rennbedingungen durch starken Wind und heftige
Wellenbildung, die den Ruderern hohes technisches Können abverlangten.
Den Auftakt der Siegesserie begann Björn Bahlmann am Samstag im
Leichtgewicht Junior-B-Einer. Auf der 1500m-Strecke belegte er nach
5:49.52 Min mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz. Fortgesetzt wurde
der Medaillenreigen durch Daniel Röhrs und Marc Stumpenhausen in
Renngemeinschaft mit den Celler Ruderern Stefan Walnoch und Jens Weiser im
neu fomierten Doppelvierer der -17/18jäh-rigen auf der 2000m-Strecke in
5:13.47 Min gegen Gegner aus Dortmund, Berlin und Dänemark.
Die Anforderungen am zweiten Regattatag erhöhten sich nochmals, weil die
Sieger des Vortages in den A-Finals und damit in den stärksten
Abteilungen starten mussten.
Aber auch diese Aufgabe wussten Daniel und Marc mit ihren Celler Partnern
gut zu lösen. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur 1500m-Marke setzten
das Quartet zu einem Zwischenspurt an. Den durch den Spurt
herausgeruderten Vorsprung von einer Länge konnte die Mannschaft bis ins
Ziel verteidigen und damit die zweite Siegermedaille in Empfang nehmen.
Angespornt durch die Erfolge im Doppelvierer gingen Daniel und Marc am
Sonntag auch im Doppelzweier ins Rennen. Auch in dieser Bootsklasse ließen
sich Daniel und Marc den Sieg nicht nehmen.
Im Doppelvierer versuchte auch Björn Bahlmann in Renngemeinschaft mit dem
Regattaverband Hannover sein Glück. Dieses junge Team war wieder einmal
vom Lospech verfolgt. Als drittschnellstes von 14 Booten reichte es mit
einer Zeit von 4:58.27 Min in der eigenen Abteilung nur zum zweiten Platz.
Die Hamburger Regatta war gleichzeitig letzter Prüfstein auf dem Weg zur
deutschen Juniorenmeisterschaft Ende Juni in Essen.
Die Leistungen der Nienburger Ruderer lassen darauf hoffen, das in den
Doppelvierern zumindest die Finalläufe erreicht werden.
Internationale
Juniorenregatta am 20./21. Mai in Köln:
Doppelsieg
auf internationaler Regatta
Nicht nachstehen wollte Björn Bahlmann seinen älteren Vereinskameraden.
Im Leichtgewicht-Junioren-B-Einer belegte Björn nach einem packenden
Bord-an-Bord-Kampf mit einem Berliner Ruderer nach 5:53.00 Min mit einem
Vorsprung von 1,4 Sekunden den ersten Platz. Unglücklich verlief das
Debut von Björn in der Renngemeinschaft mit dem Hannoverschen
Regattaverband im Junioren-Doppelvierer. Sowohl am Samstag als auch am
Sonntag war das junge Team fünftschnellstes von 21 Booten. Aber an beiden
Tagen belegte die Mannschaft in ihrer Abteilung mit einem denkbar knappen
Rückstand von 0,6 Sekunden den zweiten Platz. Mit einem zweiten Platz
zufrieden geben mussten sich auch die B-Juniorinnen Sabine und Monika Jäger
im Doppelzweier, die nach 1.400 m aufgrund eines Steuerfehlers mit dem
Skull die Bahnmarkierung streiften und damit den Schlagrythmus und auch
den greifbar nahen Sieg verloren.
Große
Bremer Ruderregatta am 06./07. Mai:
Rennruderer
des Ruder-Vereins Nienburg weiter auf Erfolgskurs
Schwierigkeiten mit den Wasserverhältnissen hatten die Jäger-Zwillinge.
Im Doppelzweier der 15/16jährigen schlug der Schlagfrau am Samstag nach
300m durch Wellenschlag in führender Position der Skull aus der Hand.
Beherzt nahmen die Schwestern das Rennen wieder auf. Trotzdem reichte es
nur noch zu Platz 3. Im Sonntagrennen ging es den Zwillingen nicht besser.
Diesesmal schnitt der Skull durch Wellenschlag zu tief ins Wasser, so dass
die Nienburgerinnen das Rennen wieder neu aufnehmen mussten. Auch
diesesmal reichte es nur zum zweiten Platz.
Besser lief es für Monika Jäger im Juniorinnen-Einer. In diesem Rennen
ließ Monika die Konkurentinnen mit deutlichem Abstand hinter sich.
Der Doppelzweier der B-Junioren mit Björn Bahlmann und Johannes Marx
hatte im Samstagrennen Pech. Als viertschnellstes von 16 Booten belegten
die Nienburger mit einer Zeit von 5:23:34 in ihrer Abteilung nur den
dritten Platz. Auch das Sonntagrennen lief für die Nienburger Youngster
gleich unglücklich. Wieder landeten die Jungen in der schnellsten
Abteilung und hatten trotz beachtlicher Ruderleistung keine Chance auf
eine Medaille.
Deutlich besser erging es Björn Bahlmann im Lichtgewicht-Junioren-Einer
der 15/16jährigen. Als jüngster Starter im Feld war Björn mit 5:43:89
Minuten der schnellste von 20 Ruderern und gewann ungefährdet sein
Rennen.
Am Sonntag versuchte sich Björn bei den schwergewichtigen Gegnern seiner
Altersklasse. Auch hier ließ Björn seinen körperlich überlegenen
Gegner keine Chance. Mit 5:50:21 gewann er mit deutlichem Vorsprung sein
Rennen. In der Gesamtwertung bedeutete der Sieg für Björn die
drittschnellste Zeit im 22- Boote-Feld.
Auf Grund seiner starken Leistung erhielt Björn Bahlmann eine Einladung
vom Trainer des Hannoverschen Ruderclubs, Werner Niemeyer - gleichzeitig
Vorsitzender des Schüler-Ruder-Verbandes - zum Probetraining im
Leichtgewicht-Junioren-Doppelvierer mit Steuermann, um evtl. eine
Mannschaft für die Deutschen Meisterschaften zu formieren.
Der Nienburger A-Junioren-Doppelzweier mit Daniel Röhrs und Marc
Stumpenhausen überzeugte an beiden Renntagen mit Bestzeiten von 5:01,78
und gewann mit deutlichem Vorsprung. Diese in Bremen gezeigte
herausragende Leistung der Nienburger A-Junioren bewog dann auch auch den
niedersächsischen Landestrainer Klaus Scheerschmidt dazu, Daniel Röhrs
und Marc Stumpenhausen zu einem Probetraining einzuladen, um die Chancen für
einen Start auf den Deutschen Meisterschaften im Doppelvierer ohne
Steuermann auszuloten.
Sowohl der Junior-B-Doppelvierer als auch der Junior-A-Doppelvierer werden
am 20./21. Mai auf der internationalen Juniorenregatta in Köln an den
Start gehen um den aktuellen Leistungsstand der neu gebildeten Manschaften
festzustellen.
Regattauftakt
in Münster am 22./23.April:
Gelungener Saisonauftakt für Nienburger Rennruderer
Nach dem Doppelzweierrennen versuchten sich die beiden Nachwuchsruderer im
Einer. Johannes konnte aufgrund seiner geringen Regattaerfahrung hier mit
einer Zeit von 6:29,65 und einem vierten Platz noch nicht überzeugen. Björn
hatte Losglück. Er erwischte eine äußerst schwache Rennabteilung und
konnte seine Erfahrung aus den Vorjahren gut einbringen. In einem überlegen
gefahrenen Rennen führte er vom Start an und gewann mit einigen Längen
Vorsprung.
Gut lief es auch für das Zwillingspärchen Sabine und Monika Jäger. Die
Schwestern siegten im Doppelzweier der Juniorinnen B (15/16 Jahre) mit
einem Vorsprung von 3 Längen ungefährdet.
Ihren Vereinskameradinnen nicht nachstehen wollten die Junioren der
Altersklasse A (17/18 Jahre) Daniel Röhrs und Marc Stumpenhausen. Die
Beiden starteten erstmals auf der 2000m-Strecke. Sowohl im Doppelzweier
als auch im Einer bestätigten die A-Junioren ihre guten
Trainingsleistungen durch 1. Plätze.
Der Sonntag stand für die Nienburger Trainingsqrew unter einem schlechten
Stern.
Nach einer Übernachtung im Massenquartier - einer Turnhalle mit über 100
Ruderern belegt – ging früh um 9.00 Uhr bei nasskalter Witterung zunächst
wieder Johannes im Einer an den Start. Weit abgeschlagen landete er auf
dem 4. Platz.
Die Zwillinge Sabine und Monika erwischten den stärksten Lauf im
Doppelzweier der B-Juniorinnen. Mit einer Zeit 5:59,70 waren die
Nienburgerinnen 7 Sekunden schneller als am Vortag. Trotzdem reichte die
Zeit nur für den dritten Platz.
Auch Björn hatte am Sonntag die schnellste Abteilung erwischt. In einem
beherzt gefahrenen Rennen mit ständig wechselnden Führungen musste Björn
sich im Endspurt gegen den ein Jahr älteren Gegner aus Hamburg geschlagen
geben. Mit einem Rückstand von 0,7 Sekunden belegte Björn Rang 2.
Erst der Doppelzweier mit Björn und Johannes bescherte am Nachmittag
wieder einen Sieg für die Nienburger.
Alles in allem war der Regattaauftakt für den Ruder-Verein Nienburg als
gut zu bezeichnen. Die Debütanten in der Altersklasse B, Björn Bahlmann
und Johannes Marx, stiegen durch ihre Siege umgehend in die
Leistungsklasse II auf und auch der Neueinsteiger Marc Stumpenhausen
landete in der Altersklasse der A-Junioren sofort in der Leistungsklasse
II. Sabine Jaeger und Daniel Röhrs erreichten zu Saisonbeginn die
Leistungsklasse I.
Landesmeisterschaften
in Salzgitter 15.-17.Juli 2005
-Ein 2. und ein 3. Platz für Nienburg-
Vom 15. - 17.07.2005 fand in Salzgitter neben der ersten deutschen
Großbootmeisterschaft und dem DRV-Masters Championat die Landesmeisterschaft
Niedersachsen statt.
Am ersten Regattatag musste Daniel Röhrs sich durch einen Vorlauf für das
Junior A 1x Finale am Samstag qualifizieren. Daniel konnte sicher den
zweiten Platz in seinem Lauf errudern und hatte sich somit für das Finale am
kommenden Tage qualifiziert.
Das Feld, bestehend aus Booten aus Oldenburg, Otterndorf, Celle, Osnabrück,
Münden und Nienburg, ging am Samstag mit leichter Verspätung gegen 16.15 an
den Finalstart. Mit einem sauberem Start konnten sich Daniel und der
Oldenburger Christian Vennemann vom Rest des Feldes deutlich absetzen. Aber
nach 500m bekam Daniel die Überlegenheit des Oldenburgers zu spüren,
Vennemann setzte sich von ihm ab. Daniel konnte allerdings den Rest des
Feldes bis zum Ende hinter sich lassen und wurde 2. hinter Oldenburg.
Am Sonntag starteten die Jäger-Zwillinge im B-Juniorinnen Doppelzweier
direkt im Landesmeisterschaftsfinale. Vom Start an führte das Boot aus
Scharnebeck, dahinter Nienburg, Celle und Norden. Der Dreikampf um Platz 2
zog sich bis zum Schluss. An der 750m-Marke lagen Nienburg und Celle gleich
auf, doch dann zogen die Celler den Schlussspurt an und Monika und Sabine
versuchten dagegen zu halten, doch vergebens. Am Ende gewannen Silja Firese
und Sarah Ott aus Scharnebeck vor dem Boot aus Celle, dann Nienburg und weit
abgeschlagen der 2er aus Norden.
Daniel Röhrs
Kinder-Bundesentscheid Berlin
1-3. Juli:

Saisonstart
2005 auf der "Großen Bremer Ruderregatta" am 7./8. Mai
Björn Bahlmannn
2. Platz
auf der Langstrecke (Jungen 1x, 14 Jahre I, 2500m)
Sieg
auf der Kurzstrecke (Jungen 1x, 14
Jahre I, 700m)
Johannes Marx
2. Platz auf der Kurzstrecke (Jungen 1x, 14 Jahre III, 700m)
Jungen-Doppelzweier: Björn und Johannes
2. Platz auf der Kurzstreck (Jungen, 2x 14 Jahre I, 700m)
Daniel Röhrs auf der 1.500m- Srecke
auf der 1.500m- Srecke
auf der 1.500m- Srecke
auf der 1.500m- Srecke
Samstag:
4. Platz im Junior A Einer (JM 1x AI)
Sonntag:
Sieg! JM
1x AII
5. Platz (JM 1x AI)
Nominiert
in der Kategorie Nachwuchs 2004:
|
Nominiert
in der Kategorie Mannschaft 2004:
|
18./19.
September
Norddeutsche Meisterschaften in Hamburg
(vorläuf. Pressebericht)
Nienburgvierer verteidigt
Norddeutschen Landestitel

Hamburg. Pünktlich zu den Titelkämpfen um die
Landesmeisterschaft der Norddeutschen Länder zeigte sich der
RVN-Männerdoppelvierer mit Sebastian Tatzko, Christoph Wesemeier, Patric Mull
und Sebastian Flögel in Topform. Nach dem Sensationserfolg im vergangenen Jahr
gelang dem Erfolgsteam von Trainer Peter Spange mit der Titelverteidigung wieder
ein ganz großer Wurf.
Auch in diesem Jahr war zu diesem rudersportlichen Großereignis die gesamte
Norddeutsche Ruderelite an die Regattastrecke nach Hamburg-Allermöhe gereist.
Angesichts der namhaften Konkurrenz, besonders aus den Leistungszentren Berlin,
Hamburg und Potsdam, war von Anfang an klar, dass die Wiederholung des
letztjährigen Titelgewinns alles andere als ein Spaziergang werden sollte.
Insgesamt 11 Boote hatten im Männerdoppelvierer für das Meisterschaftsrennen
gemeldet.
Nach der Auslosung hatte das Nienburger Team den eindeutig schwereren der beiden
Vorläufe, in denen sich jeweils nur der Sieger direkt für das Finale
qualifizierte, erwischt. Neben zwei Hamburger Booten sollte sich die RVN-Crew
mit den beiden anderen Mitfavoriten dem Berliner RC sowie dem RK
"Wannsee" Berlin auseinandersetzen.
Die zuvor besprochene Taktik, bereits im Vorlauf 100% Leistung zu zeigen, um
sich direkt - ohne kräftezehrenden Zwischenlauf - für das Finale zu
qualifizieren, setzte die Crew von der Weser 1 zu 1 um. Mit einem offensiv
langgezogenen Startspurt fuhren die Nienburger schon auf den ersten 400m eine
Bootslänge zum Verfolgerfeld heraus und kontrollierten mit diesem komfortablen
Vorsprung die gegnerischen Boote bis zur Ziellinie nach 1.000 Metern. Den
anderen Vorlauf nutzte der Hamburger RC "Germania" um direkt ins
Finale einzuziehen. In den beiden Hoffnungsläufen, die die Nienburger vom Ufer
aus beobachten konnten, qualifizierten sich wie erwartet die beiden Berliner
Boote sowie die Hamburger Vereine RG "Hansa" und RC "Favorite
Hammonia" für das Finalrennen.
Im Finale zeigten die Nienburger dann wie bereits im Vorlauf schon direkt am
Start ihre Ambitionen auf einen Medallienplatz. Mit 46 Ruderschlägen pro Minute
trennte sich das Team von Coach Peter Spange von der Startbrücke. Wieder konnte
bereits auf der ersten Streckenhälfte eine Bootslänge Führung herausrudert
werden, die dann bis ins Ziel auf fast 1,5 Bootslängen ausgebaut werden konnte.
In 3:02,14 Minuten ging der Norddeutsche Meistertitel - wie bereits im Vorjahr -
vor den international erfahrenen Teams vom Wannsee (3:05,11) und vom Berliner RC
(3:05,43) an den Ruderverein aus Nienburg. Mit dem Erfolg in Hamburg dürfte die
RVN-Crew in diesem Jahr sicherlich auch zum Favoritenkreis bei den Deutschen
Sprintmeisterschaften zählen, die in 3 Wochen in Münster ausgetragen werden.
Nicht ganz so erfolgreich verlief es am zweiten Regattatag für Sebastian
Flögel und Patric Mull, die als Ergänzung noch für das Meisterschaftsrennen
im Doppelzweier gemeldet hatten. Zunächst konnten sich die beiden bei 15
gemeldeten Booten über den Vorlauf und einen Sieg im Halbfinale noch eine
Mittelbahn im Finalrennen erkämpfen. Doch ein weiteres Rennen im Doppelvierer,
in dem die Nienburger abermals siegreich vor der RG Germania Kiel waren,
zwischen den Doppelzweiervorläufen hatte wertvolle Kraft gekostet. Im
Finalrennen, als viertes Rennen in weniger als 4 Stunden, wieder gegen namhafte
Kaderathleten des Deutschen Ruderverbandes aus Ratzeburg, Hamburg, Lübeck und
Bremerhaven, fehlten Flögel/Mull dann doch etwas die notwendige Spritzigkeit.
Die Kollision mit einer Boje nach 950 Metern knapp vor der Ziellinie verhinderte
sogar noch Platz 4. Hinter den Medalliengewinnern aus Ratzeburg, Hamburg und
Lübeck, belegten die beiden am Ende nur Rang 5.
Viel erfolgreicher am Sonntag hingegen war das RVN-Nachwuchstalent Björn
Bahlmann im Jungeneiner, 13 Jahre. In einem vom Start an mehr als nur
kontrollierten Rennen deklassierte er die Konkurrenz aus Hamburg, Lauenburg und
Aurich und siegte in 4:05,11 auf der 1.000 Meter-Strecke mit Ackerlängen
Vorsprung.
Am Sonntag Abend starteten Wesemeier/Tatzko ebenfalls noch im Doppelzweier. Nach
einem spannenden Bord an Bord-Kampf über die komplette 1.000m Distanz belegten
sie mit 3,39 Sekunden Rückstand hinter dem Potsdamer RC knapp geschlagen den 2.
Rang vor der RG "Germania" Kiel und dem RC Bardowick.
08./09.
Mai:
97. Große Bremer Ruderregatta" (vorläuf. Pressebericht)
Nach dem erfolgreichen
Saisonstart bereits vor zwei Wochen auf der Berliner Frühregatta, konnte der
RVN-Männerdoppelvierer seine gute Wettkampfverfassung nun auf der „97. Großen
Bremer Ruderregatta“ bestätigen. Auf dem Werdersee gelang es der routinierten
Crew mit Sebastian Tatzko, Christoph Wesemeier, Patric Mull und Sebastian Flögel
alle 3 Männerdoppelviererrennen der Regatta für sich zu entscheiden.
Zunächst stand für das Nienburger Boot ein Sonderwettbewerb über 1.000m auf
dem Programm, bei dem ausschließlich Vereinsmannschaften startberechtigt waren.
Bei einem sehr dünnen Meldefeld von nur 2 anderen Teams, dem Bremer RV von 1882
und dem WSV Meppen, stellte es für die Nienburger Mannschaft keine besondere
Anstrengung da, das Rennen nach 3:01:26 ungefährdet für sich zu entscheiden.
Nach diesem „Warmmachprogramm“ starteten die Schützlinge von Trainer Peter
Spange bereits 25 Minuten später im Hauptrennen auf der 1.500m –
Strecke. Auch hier war das RVN-Team gegen die Konkurrenz, der Renngemeinschaft
RG Halle/ HRV Böllber, Rgm. SC Berlin Köpenick/ RV Empor Berlin und der RG
Rotation Berlin, erfolgreich: Nach 4,41,16 Minuten fuhren die Nienburger
wiederum einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg nach Hause.
Fast das gleiche Bild am Regattasonntag: Wieder dominierten die Nienburger das
Renngeschehen. Jedoch sorgte hier eine weitere Rgm. aus Bremerhavener RC/ RG
„Hansa“ Bremen/ Potsdamer RC Germania für etwas hochkarätigere Konkurrenz.
Doch auch hier gelang es Wesemeier & Co. Sich bei leichtem Gegenwind nach
dem ersten Streckendrittel vom Bronzemedaillengewinner
der DM des vergangenen Jahres abzusetzen und nach 5,07,78 Minuten als Sieger die
Ziellinie zu überqueren.
Im Nachwuchsbereich gingen für den RVN Daniel Röhrs (Altersklasse 15/16) und
Michael Seebach (AK. 17/18) jeweils im Einer an den Start. Am Samstag reichte es
nach einer starken ersten Streckenhälfte für Röhrs nach 6:00:81 Minuten im
Ziel nur noch für Rang 4. Am Regattasonntag konnte der RVN- Nachwuchsruderer
wegen einer mittelschweren Fußverletzung, die er sich beim Einlaufen für das
Rennen zugezogen hatte, notgedrungen abmelden.
Auch für Michael Seebach verlief die Premiere auf der 1.500m Strecke nicht ohne
Komplikationen: Am Samstag kenterte Seebach bereits beim zweiten Startschlag und
hatte somit mit dem weiteren Rennverlauf nichts zu tun. Am Sonntag beendete er
sein Rennen mit Rang 5.
Auf der parallel in Bremen stattfindenden Kinderregatta zeigte Björn Bahlmann,
dass er bei den Vorbereitungen auf die Kinderlandesmeisterschaften am 22./23.
Mai in Otterndorf auf gutem Wege ist. Eine besonders starke Leistung zeigte Björn
mit dem 2. Platz in seiner Abteilung auf der 2.500m Langstrecke. Bei einem
Starterfeld von 27 Booten im Jungeneiner (13 Jahre) belegte er mit diesem
Resultat in der Gesamtwertung Rang 3. Auf der 750m-Strecke reichte es gegen den
Gesamtsieger der Langstrecke knapp geschlagen wiederum nur für Platz 2.
24./25.
April:
Berliner Frühregatta
Der Einstieg in die Regattasaison 2004 ist geglückt. Beim
ersten Test auf der Berliner Frühregatta feierte der Männerdoppelvierer des
RVN mit Sebastian Tatzko, Christoph Wesemeier, Partic Mull und Sebastian Flögel
den ersten Sieg des Jahres.
Eigentlich hatte die Anreise fast gar nicht gelohnt. Lediglich eine Mannschaft
hatte neben dem RVN in Berlin/ Grünau für das Männerdoppelviererrennen
gemeldet. Etwas mehr Konkurrenz hatten sich die Nienburger für die
Verteidigung des Brandenburgpokals, den das Nienburger Quartett bereits im vergangenen
Jahr bei einem wesentlich größeren Meldefeld errungen hatte, dann doch gewünscht.
Auf der 2000m Olympiastrecke zeichnete sich bei Gegenwind schon unmittelbar
nach dem Start ab, dass es für die Nienburger nicht allzuviel Mühe kosten
sollte, das Rennen für sich zu entscheiden und den Pokal wieder mit an die
Weser zu nehmen. Bereits nach 250m war es dem RVN-Quartett gelungen, über eine
Bootslänge gegenüber der Renngemeinschaft RC Tegel, SC Berlin-Köpenick,
RV Empor Berlin herauszurudern. Mit ruhig Schlagfrequenz von etwa 30 Schlägen
pro Minute konnte der Vorsprung bis zum Zieldurchlauf nach 6:37:94 Minuten sogar
auf fast eine halbe Minute ausgebaut werden.
Da es in Berlin nicht, wie erhofft, die Möglichkeit gab, sich gleich zu
Beginn der der Saison gegen namhafte Konkurrenz zu messen, steht der große Test
für die Nienburger, wie gut sie über den Winter gekommen sind und wie erfolgreich
die Vorbereitung im Trainingslager gewesen ist, auf der "Großen
Bremer Ruderregatta" am 2. Maiwochenende erst noch an.
Der Einstieg in die Regattasaison 2004 ist geglückt. Beim ersten Test
auf der Berliner Frühregatta feierte der Männerdoppelvierer des RVN mit
Sebastian Tatzko, Christoph Wesemeier, Partic Mull und Sebastian Flögel den
ersten Sieg des Jahres.
Eigentlich hatte die Anreise fast gar nicht gelohnt. Lediglich eine Mannschaft
hatte neben dem RVN in Berlin/ Grünau für das Männerdoppelviererrennen
gemeldet. Etwas mehr Konkurrenz hatten sich die Nienburger für die
Verteidigung des Brandenburgpokals, den das Nienburger Quartett bereits im vergangenen
Jahr bei einem wesentlich größeren Meldefeld errungen hatte, dann doch gewünscht.
Auf der 2000m Olympiastrecke zeichnete sich bei Gegenwind schon unmittelbar
nach dem Start ab, dass es für die Nienburger nicht allzuviel Mühe kosten
sollte, das Rennen für sich zu entscheiden und den Pokal wieder mit an die
Weser zu nehmen. Bereits nach 250m war es dem RVN-Quartett gelungen, über eine
Bootslänge gegenüber der Renngemeinschaft RC Tegel, SC Berlin-Köpenick,
RV Empor Berlin herauszurudern. Mit ruhig Schlagfrequenz von etwa 30 Schlägen
pro Minute konnte der Vorsprung bis zum Zieldurchlauf nach 6:37:94 Minuten sogar
auf fast eine halbe Minute ausgebaut werden.
Da es in Berlin nicht, wie erhofft, die Möglichkeit gab, sich gleich zu
Beginn der der Saison gegen namhafte Konkurrenz zu messen, steht der große Test
für die Nienburger, wie gut sie über den Winter gekommen sind und wie erfolgreich
die Vorbereitung im Trainingslager gewesen ist, auf der "Großen
Bremer Ruderregatta" am 2. Maiwochenende erst noch an.
|
Nominiert für Mannschaften 2003: RV
Nienburg
http://sportlerwahl.nienburg-online.de/
|
11./12.
Oktober
DEUTSCHE
SPRINTMEISTERSCHAFTEN in Eschwege:
Die Harke am 17.10.:
Triumph für das "schönste Wasserballett"
Von Matthias Brosch - Nienburg. Nach 1:15,22 Minuten hatte der Männer-Doppelvierer des RV Nienburg die Ziellinie überquert. Damit gewannen Sebastian Flögel, Patric Mull, Christoph Wesemeier und Sebastian Tatzko in Eschwege bei den Deutschen Sprintmeisterschaften den Titel und bescherten ihrem Verein den größten Erfolg der 50-jährigen Geschichte - passend zum Jubiläum.
Die Bronzemedaille des Vorjahres wurde auf dem Werratalsee vergoldet. "Die Mannschaft ist einmalig, sie haben alle fleißig trainiert und sind toll aufeinander abgestimmt", schwärmt Trainer Peter Spange.
Der Vorsprung auf die Frankfurter Rudergesellschaft Germania (1:15,72 min) betrug bei der Sprint-DM eine Viertel Bootslänge - so hoch ist in etwa ein Fußballtor. Knapp 2,50 Meter auf der 400-m-Strecke herausgeholt zu haben, das ist im Rudersport eine beachtliche Leistung, unterstreicht Spange. Erwartet wurde dieser Triumph keineswegs; im Vorfeld der Titelkämpfe galt der Vorjahressieger aus Speyer als Titel-aspirant, der schließlich im Endlauf als Dritter einlief (1:16,10 min).
Verdient war der Nienburger Coup allemal, er krönte nach dem vorzeitigen Gewinn des Deutschen Ruderpokals eine überragende Saison. Selbst der undankbare vierte Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Juni mit 0,7 Sekunden Rückstand auf den Bronzerang trübt das Bild nicht - immerhin gewann dort das Nationalteam. "Der Trainingsaufwand, den die Jungs geleistet haben, ist wahnsinnig", berichtet Spange. Seit Februar ist das RV-Quartett täglich auf dem Wasser, bis zu 14 Stunden wöchentlich wurde trainiert. Herausgekommen ist eine Harmonie, die ihr Übungsleiter als das "schönste Wasserballett" bezeichnet. "Motivation, Training, Training, Training, Technik" - so lautet das Erfolgsrezept.
Doch auch der Klub unterstützte Flögel (22 Jahre), Mull (22), Wesemeier (20) und Tatzko (20). Als die vier vor knapp zweieinhalb Jahren auf die Idee kamen, als Doppelvierer an den Start zu gehen, griff der RVN tief in die Tasche. 2002 wurde ein eigenes, gebrauchtes Boot gekauft. An die 12 500 Euro mussten aufgebracht werden. "Sportlich hat sich die Investition ausgezahlt", bilanziert Spange, der hofft, dass Nachwuchs nachwächst. Denn: In der kommenden Saison dürfte es schwer werden, an die klasse Leistungen anzuknüpfen. Durch Studium und Bundeswehr werden die Nienburger Erfolgsruderer nicht mehr so häufig trainieren können.
Das Rennen: Insgesamt 13 Teams hatten für die Deutsche Sprintmeisterschaft auf der 400-m-Strecke auf dem Werratalsee gemeldet. Bei starkem Gegenwind und außergewöhnlicher Wellenbildung reichte dem RV Nienburg ein kontrolliert erreichter zweiter Platz für den Halbfinaleinzug (1:24,10 Minuten). Dort ging es tags drauf schon deutlicher zur Sache. Bei optimalen Wasserbedingungen brachten Flögel, Mull, Wesemeier und Tatzko selbstbewusst ihre Ambitionen für die spätere Medaillenvergabe zum Ausdruck: In einer Zeit von 1:15,90 min sicherten sie sich neben der Finalteilnahme eine Mittelbahn. Das andere Rennen gewann fast zeitgleich in 1:15,11 min die Frankfurter Rudergesellschaft Germania. Im Endlauf kamen alle sechs Boote sehr gut von der Startbrücke weg. Bei einer maximalen Frequenz von fast 50 Ruderschlägen pro Minute gelang es zunächst keinem Boot, eine klare Führung hinauszufahren. Bei 300 m lagen alle sechs Boote auf fast gleicher Höhe. Mit einem grandiosen Schlussspurt gelang es dem RV-Quartett, sich auf den letzten 100 m sich von den einbrechenden Gegnern abzusetzen. Der Jubel kannte nach der Zielfilmauswertung keine Grenzen.
Endstand nach dem Endlauf: 1. RV Nienburg in 1:15,22 min; 2. Frankfurter RG Germania (1:15,72); 3. RG Speyer (1:16,10); 4. RK Normannia Braunschweig (1:16,32); 5. RRG (1:17,36); 6. RV Rauxel e.V. (1:19,51).
Ruderpokal:
Ruderpokal:
Zwischenstände/Wertung
2003
Der Deutsche Ruderpokal 2003 im Männerdoppelvierer gehört uns!!!
27./28.
September:
Norddeutsche Meisterschaften in Hamburg
»Fotos
Die Erfolgssträne des RVN-Männerdoppelvierers hält weiter an: Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg gelingt Sebastian
Flögel, Patric Mull, Christoph Wesemeier und Sebastian Tatzko mit dem Titelgewinn der ganz große
Wurf. Nur vier Wochen nach der Ruderweltmeisterschaft traf sich in Hamburg/ Allermöhe die Ruderelite aus dem gesamten Norddeutschen Raum einschließlich Berlin und Brandenburg zur Austragung der Norddeutschen Meisterschaften. Trotz der herausragenden Erfolge dieser Saison war vor den Meisterschaften klar, dass es angesichts der im mehreren Mannschaften sehr prominenten Konkurrenz kein leichtes Spiel für den Ruderpokalsieger von der Weser werden würde, ein Platz auf dem Treppchen zu erreichen. Als klarer Favorit galt neben dem international sehr erfahrenen Boot vom Ratzeburger Ruderklub mit dem frisch gebackenen Vizeweltmeister Jörg
Lehnigk, das Siegerteam vom Vorjahr, das sich ebenfalls ausschließlich aus Kaderathlethen vom Deutschen Ruderverband zusammensetzte. Die Nienburger Mannschaft galt angesichts dieser Konkurrenz allenfalls als Geheimtipp.Dennoch startete das Nienburger Team höchst Selbstbewusst in den Wettbewerb. Durch einen unangefochtenen Vorlaufsieg sicherten sich das RVN-Quartett den direkten Einzug ins Meisterschaftsfinale. Die Teams vom Hamburger RC „Allemanie“, der RG „Hansa“ Hamburg, der RG „Wiking“ Berlin und dem Schweriner RC wurden auf die Hoffnungsläufe verwiesen. Ebenfalls der direkte Finaleinzug gelang dem Ratzeburger RC durch den Sieg im anderen Vorlauf.
Im Finale ging das neben Ratzeburg auf der Mittelbahn rudernde RVN-Team die 1.000m Strecke sehr offensiv an. Bereits auf den ersten 250m setzten sich die Nienburger mit fast einer dreiviertel Bootslänge an die Spitze des
sechs-Bootefeldes. An der 600m-Marke zahlte sich dann das spezielle Spurttraining der letzten Wochen aus. Mit einem Zwischensprint wehrten die Nienburger die Atacken der Boote aus Ratzeburg und vom Berliner RC erfolgreich ab.Trotz eines starken Endspurtes der Verfolgerboote siegten die Nienburger am Ende mit einer knappen Bootslänge vor Ratzeburg in einer sensationellen Zeit von 2:54:08 Minuten. Rang drei belegte der RK „Wannsee“ Berlin vor dem favorisierten Berliner RC, der sich nicht geziert hatte in den Nationalfarben an den Start zu gehen. Die Plätze fünf und sechs gingen an die Potsdamer RG und die RG „Wiking“ Berlin.Nach dem großen Durchbruch am vergangenen Samstag hofft das RV-Quartett sich nun auch auf nationaler Ebene in zwei Wochen bei den „Deutschen Sprintmeisterschaften“ in Eschwege in der Leistungsspitze zu etablieren.

13./14.
September:
Hoya - Wesersprint und 1. Nds. Sprintmeisterschaft
Die Erfogsstory:
SAMSTAG:
9:30 Hinrich startet im Vorlauf der Nds. Sprintmeisterschaft im Junioreiner in der OFFENEN Altersklasse. Durch den Vorlaufsieg qualifiziert er sich fürs Halbfinale!
11:45 Daniel Röhrs fährt im Junioreine BII unangefochten den ersten Sieg in Hoya ein!
13:50 Big Red erstes Männerdoppelviererrennen. Sieg!
15:13 Hafen Zeitfahren. Björn Bahlmann fährt einen weiteren Sieg ein!
15:32 Hinrich bestreitet das Halbfinale im Sprintmeisterschaftsrennen. Als B-Junior qualifiziert er sich für das Finale der A-Meisterschaft!!!
15:40 Dieses Rennen hatten wir in der Ausschreibung übersehen! -Männerdoppelvierer! Also Nachmeldung! -Sieg!
15:44 -4 Minuten später: der offene Männerdoppelvierer. Danke an unsere Gegner für das Warten am Start! -Sieg!
16:12 Hinrich Vogel geht im Junior B-Einer an den Start. Platz 2!
17:16 Männerdoppelzweier, 1. Abteilung Sieg Flögel/Mull
17:18 Männerdoppelzweier, 2. Abteilung Sieg Tatzko/Wesemeier
17:32 Finale Niedersächsische Sprintmeisterschaften im Junior-Einer A: Platz 4 für B-Junior Hinrich im Junior-A -Finale. -Hervorragend!!!
SONNTAG
8:30 Daniel startet im Junior-Einer B. Knapp unterlegen Platz 2.
11:00 1.Vorlauf für die Niedersächsischen Sprintmeisterschaften im Männerdoppelzweier: Sieg für
Wesemeier/Tatzko. -1. Mittelbahn im Finale für den RVN!
11:04 2. Vorlauf für die Nds. Sprintmeisterschaften im Männeredoppelzweier: Sieg für
Flögel/Mull - 2. Mittelbahn im Finale für den RVN!
11:17 Slalom im Hafen. Die Stimmung im Hafen erreicht den Siedepunkt: Sieg für Björn im Einer!!!!
14:40 Björn deklassiert im Jungeneiner seinen Gegner auf der 500m-Strecke: Sieg!
15:00 Sprintmeisterschaftsfinsale im Männerdoppelvierer: Sieg!
15:30 Hinrich startet im Junior B-Einer. Dramatisches Rennen - Enger Zieleinlauf. Knapp geschlagen Platz 3 (???).
16:00 Sprintmeisterschaftsfinale im Männerdoppelzweier: Vereinsduell auf den Mittelbahnen. Doppelsieg für den
RVN! Flögel/Mull vor Wesemeier/Tatzko. Danke nach Hoya und Emden für die beiden Leihboote!
30./31.August:
Regatta Leer 7.
Lauf zum Deutschen Ruderpokal (vorläuf.
Pressebericht)
Beim 7. Lauf zum Deutschen Ruderpokal 2003 im Rahmen der 64. Ruder-Regatta in Leer machte der Männerdoppelvierer des Ruderverein Nienburg mit Sebastian
Tatzko, Christoph Wesemeier, Patric Mull und Sebastian Flögel den Pokalsieg perfekt. Durch einen Sieg in Leer führen die Nienburger nun mit 42 Punkten uneinholbar bereits 4 Rennen vor dem letzten Wertungslauf die Tabelle in der Männerdoppelviererwertung.
Das siebte Pokalrennen der Saison verlief für die Crew von Trainer Peter Spange jedoch nicht ganz ohne Komplikationen. Durch einem völlig verkorksten Start verloren die Nienburger bereits zu beginn des 1.000m Rennens über zwei Längen auf die beiden direkten Gegner aus Kassel und Bremen. Doch mit einer Schlagzahl von 40 Schlägen pro Minute schob sich das RVN-Quartett sich bis zur Streckenhälfte wieder an die Konkurrenz heran. Mit einem verbissenen Endspurt gelang dem Ruderverein dennoch der Sieg und als zeitschnellstes von insgesamt sechs Booten in zwei Abteilungen wurden noch sieben Punkte für die Gesamtwertung gutgeschrieben.
Auf der allgemeinen Regatta setzten Mull & Co. ihre Siegesserie fort. Gegen Mannschaften und Renngemeinschaften aus dem gesamten Norddeutschen Raum gewannen die Weserstädter alle vier Männerdoppelviererrennen der Regatta und nahmen den Ehrenpreis des RV Leer mit an die Weser.
Ebenfalls eine souveräne Vorstellung lieferte der RVN-Nachwuchs in Leer. Daniel Röhrs startete an beiden Regattatagen im Einer in der Klasse der 15/16 – jährigen. In beiden Rennen kontrollierte Röhrs das 4 Bootefeld vom Start an und konnte die Rennen für sich entscheiden.
Hinrich Vogel startete ebenfalls Junioren-Einer B. In der höchsten Leistungsstufe musste sich Hinrich jedoch mit einem dritten und einem knapp geschlagenen zweiten Platz begnügen.
Der Newcomer Björn Bahlmann (Jhg. `91) war auf der Kinderregatta erfolgreich. Im Slalomwettbewerb belegte Björn knapp geschlagen den zweiten Rang. Auf der 500m Strecke im Einer ließ Björn der Konkurrenz aus Celle dann jedoch keine Chance und erruderte einen klaren Start-Ziel-Sieg.
Die stolze Bilanz von 8 Siegen bei 11 Starts lässt auf ein erfolgreiches Abschneiden der Nienburger Ruderer bei den niedersächsischen Sprintmeisterschaften in 10 Tagen in Hoya hoffen.
19.
Juni: Essen-Kupferdrehsprint,
5. Lauf zum Deutschen
Ruderpokal
20.-22. Juni: Deutsche Meisterschaften U23 "Eichkranzrennen"
Sieben Zehntel fehlen dem RV Nienburg zur Medaille
Brandenburg (bro/DH). Die Deutschen Meisterschaften bringen den Ruderern des RV Nienburg kein Glück. Auf dem
Beetzsee in Brandenburg landete der Männer-Doppelvierer ohne Steuermann in 6:08,80 Minuten mit sieben Zehntel Sekunden
Rückstand auf Platz vier.
Wie im Vorjahr verpassten Sebastian Tatzko, Christoph Wesemeier, Patric Mull und Sebastian Flögel einen
Medaillenplatz. Die Schützlinge von Trainer Peter Spange trafen beim nationalen Saisonhöhepunkt als einzige
Vereinsmannschaft neben der favorisierten Nationalmannschaft (Sieger in 6:00,23 min) auf vier weitere
Renngemeinschaften.Nach leichten Irritationen um die Bahnverteilung ging es für die sechs Boote an die
Startbrücke der 2000-m-Strecke. Die Nienburger hatten einen guten Start. Dank eines kräftigen Druckschlags gelang es den
Weserstädtern, sich bis zur 500-m-Marke an die zweite Position hinter dem Team des Deutschen Ruderverbandes zu
schieben. Nach 1000 zurückgelegten Metern lag der RVN auf Bronzekurs. An der letzten Marke schob sich jedoch auf der
anderen Außenbahn - für das Nienburger Boot zunächst unbemerkt - die RG Mühlheim/Potsdam/Lingen/Schleißheim
heran. Den beeindruckenden Endspurt verloren die Kreis-Nienburger; der Kontrahent um Rang drei überquerte in
6:08,10 min die Ziellinie. So blieb Tatzko & Co. Position vier vor dem Team Nord-West (6:14,83) und der RG Limburg
(6:22,44). Zweiter wurde die Berliner Renngemeinschaft (6:04,70).Beim fünften Lauf zum Deutschen Ruderpokal, dem
"Kupferdrehsprint", war der RV Nienburg in Essen erfolgreicher. Auf der 400-m-Strecke setzten sich die
Weserstädter durch und fuhren sieben weitere Punkte für die Gesamtwertung ein. Obwohl das Spange-Team den vierten Lauf
in Nürnberg hatte ausfallen lassen, führt der RVN (28 Zähler) weiter mit acht Punkten Vorsprung vor dem RV
Kurhessen Kassel.
24./25.Mai:
"Allgemeine Kasseler Ruderregatta"
3.Lauf
zum deutschen Ruderpokal
Der Männerdoppelvierer mit
Sebastian Tatzko, Christoph Wesemeier, Patric Mull und Sebastian Flögel war
erfolgreich und konnte weitere 7 Punkte vor dem RV Neuss und dem RV Kurhessen
Kassel mit an die Weser nehmen.
"Otterndorfer
Ruderregatta"
Samstag:
Sieg für Björn Bahlmann im Jungeneiner
Sieg für Hinrich Vogel im Junior-B-Einer
Sieg für Hinrich Vogel/ Daniel Röhrs im Junior-B-Doppelzweier
Sieg für Daniel Röhrs im Junior-B-Einer
Sonntag:
2. Platz für Björn Bahlmann im Jungeneiner
2. Platz für Hinrich Vogel im Junior-B-Einer
2. Platz für Hinrich Vogel/ Daniel Röhrs im Junior-B-Doppelzweier
2. Platz für Daniel Röhrs im Junior-B-Einer
2. Platz für Sabie und Monika Jäger im Mädchendoppelzweier
Frage der Red.: Was habt ihr eigentlich am
Samstagabend getrieben?
"Allgemeine
Bamberger Ruderregatta" 17./18. Mai: 2. Lauf zum
deutschen Ruderpokal (vorläuf. Pressebericht)
Bamberg. Am vergangenen Wochenende fand im Rahmen der 42. Allgemeinen Bamberger Ruderregatta der 2. Wertungslauf zum Deutschen Ruderpokal 2003 statt.
Nach dem Sieg im ersten Laufs zum Pokal in Berlin reiste der Männerdoppelvierer des Rudervereins Nienburg mit Sebastian Flögel, Patric Mull, Christoph Wesemeier und Sebastian Tatzko mit großen Erwartungen nach Bayern.
Zunächst gingen die Nienburger auf dem Main-Donau-Kanal jedoch im Rahmen der allgemeinen Regatta an den Start der 1000m Strecke, wo es darum ging sich mit Konkurrenten aus Erlangen, Würzburg und Köln zu messen. Dieses Rennen konnten die Weserstädter ohne große Mühe für sich entscheiden.
Nicht ganz so einfach sollte es für die Nienburger dann anschließend im Pokalrennen werden, wo sie unter anderen, auf routinierte Mannschaften aus Kassel und Nürnberg trafen, die jeweils den Pokalgesamtsieg in vergangenen Jahren schon einmal für sich entscheiden konnten.
Mit druckvollen, kräftigen Schlägen setzten sich die Weserstädter bereits am Start ab und schoben sich noch während der Startphase mit einer halben Bootslänge vor den Rest des Feldes. Dieser Vorsprung konnte auf den ersten 500 Metern weiter leicht ausgebaut werden. Während das Nürnberger Boot in der mittleren Phase des Rennens deutlich von der Spitze des Feldes zurückfiel, übte die Mannschaft des RV Kurhessen Kassel deutlich mehr Druck auf das in Führung liegende Team aus Nienburg aus. Auf der zweiten Streckenhälfte entwickelte sich dann ein packender Zweikampf zwischen diesen beiden Booten. Kopf an Kopf ruderten die Teams mit immer noch leichten Vorteilen für die Nienburger dem Ziel entgegen. In der Hoffnung sich von den Kasselern lösen zu können, setzte das Quartett aus Niedersachsen schon 250 Meter vor dem Streckenende zum Endspurt an. Diesen frühen Sprint konnten die Kurhessen nicht bis zum Schluss mitziehen, so dass der Nienburger Doppelvierer am Ende noch recht deutlich als erster nach 3:02:24 Minuten die Ziellinie überquerte.
Mit diesem Erfolg konnte der Ruderverein Nienburg seinen ersten Platz in der Pokalgesamtwertung festigen. Nach zwei Wertungsrennen führt der RVN jetzt mit 14 Punkten vor Kassel mit 9 Punkten. Mit großer Spannung wird nun die 3. Pokalregatta am kommenden Wochenende in Kassel erwartet . Ein Heimspiel also für die direkten Verfolger der Nienburger.
"96.
Große Bremer Ruderregatta" 10./11. Mai (vorläuf.
Pressebericht)
Bremen. Mit insgesamt sechs Siegen im Gepäck kehrte der Ruderverein Nienburg von der "96. großen Bremer Ruderregatta" auf dem Werdersee zurück. Besonderen Anlass zur Freude gaben dabei neben dem routinierten Männerdoppelvierer die Erfolge der Nachwuchsruderer, die in Bremen erstmalig an den Start gingen.
Auf der Kinderregatta ging Björn Bahlmann im Jungeneiner an den Start der 300m-Sprint-Strecke. Dort sicherte er sich gegen Konkurrenten aus Salzgitter und Hannover unangefochten seinen ersten Sieg im Jungeneiner Jhg. `91. Nicht ganz so gut lief es für den Nachwuchsruderer im Slalomwettbewerb, wo er zwar eine sehr gute Zeit hinlegte, aber aufgrund eines Fahrfehlers an einer Boje ausschied.
Ebenfalls sehr zufrieden mit ihrer Leistung konnten Monika und Sabine Jäger sein. Für sie ging es auf der Kinderregatta in ihrem ersten Doppelzweierrennen auf die 700m-Strecke. Mit einem klaren Start-Ziel-Sieg sicherten sie sich den Sieg im Mädchendoppelzweier gegen achtbare Konkurrentinnen aus Hamburg .
Für Hinrich Vogel fand der Saisonauftakt im Einer auf der 1.500m-Strecke statt. Am ersten Regattatag zeigte er eine mäßige Leistung und erreichte als 4.in der Leistungsklasse II. der 15/16 jährigen im Sechsbootefeld die Ziellinie. Im Sonntagsrennen zeigte er dann eine deutliche Leistungssteigerung und erreichte als Sieger seiner Abteilung gegen Konkurrenten aus Celle, Hannover, Berlin und Hamburg in 6:04:36 Minuten die Ziellinie. Ebenfalls im Einer startete Sascha Kruse auf der 1.500m- Strecke. Gesundheitlich und konditionell angeschlagen reichte es für ihn knapp nur für den zweiten Platz bei den 17/18 jährigen.
Auch der Männerdoppelvierer mit Sebastian Tatzko, Christoph Wesemeier, Patric Mull und Sebastian Flögel nutzte die Bremer Regatta zu einer Standortbestimmung. Mit drei Siegen und einem zweiten Platz demonstrierten sie eindrucksvoll ihre andauernde Vorrangstellung in Norddeutschland. An beiden Regattatagen hatte das Quartett sowohl für die U-23- als auch für die offene Klasse gemeldet. Die besondere Herausforderung bestand für die Weserstädter sowohl am Samstag als auch am Sonntag in den extrem kurzen Abständen von nur zwanzig Minuten zwischen beiden Rennen. Nach dem Sieg in der offenen Klasse gegen Renngemeinschaften aus dem ganzen Norden reichte es am ersten Regattatag im zweiten Rennen mit 4 Sekunden Rückstand auf das "Team Nord-West" nur für den zweiten Rang. Am Sonntag konnten die Männer vom RVN im ersten Rennen durch einen ungefärdeten Sieg vor einer Renngemeinschaft aus Berlin wichtige Kräfte sparen und errangen mit einer großen kämpferischen Leistung in 4:34:26 Minuten vor der Kadermannschaft des niedersächsischen Landesruderverbandes den ersten Platz.
Berliner
Frühregatta 26./27. April: 1. Lauf zum
deutschen Ruderpokal (vorläuf. Pressebericht)
Nienburger Doppelvierer gewinnt 1. Lauf zum Deutschen Ruderpokal in Berlin
Berlin. Der Einstieg in die neue Rudersaison ist geglückt: Beim 1. Lauf zum Deutschen Ruderpokal in Berlin feierte der Männerdoppelvierer des Ruderverein Nienburgs seinen ersten Erfolg. Die Premiere im Pokal für den RVN bescherte dem Quartett mit Sebastian Tatzko, Christoph Wesemeier, Patric Mull und Sebastian Flögel prompt den ersten Sieg.
Beim Saisonauftakt auf der Olympiastrecke Berlin/Grünau trafen die Nienburger neben Gegnern aus Berlin, Halle und Wolfsburg auch auf die favorisierten Sieger der Pokalgesamtwertung der vergangenen Saison aus Kassel. Unter schwierigen Wasserbedingungen ging es für die gemeldeten Boote an den Start der 1000m Strecke. Den Weserstädtern gelang es gleich zu Beginn des Rennens, sich mit einem hervorragenden Start von den übrigen Mannschaften abzusetzen. Auf der ersten Streckenhälfte konnten die Nienburger ihren Vorsprung gegenüber den Verfolgern mit einem druckvollen Streckenschlag ausbauen, so dass ihr Vorsprung an der 500m-Marke bereits etwa zwei Bootslängen betrug. Mit diesem Vorsprung konnte das Nienburger Team das Feld sicher bis ins Ziel kontrollieren. Nach 3:02:24 Minuten passierte das RVN-Boot mit einem komfortablen Vorsprung vor den Mannschaften aus Berlin und Kassel die Ziellinie und sicherte sich somit die ersten 7 Punkte und damit die Führung in der Tabelle.
Auch zu der parallel stattfindenden Berliner Frühregatta hatten die Nienburger gemeldet. Hier ging es für den RVN-Vierer auf der 2000m-Strecke um den Pokal des Landes Brandenburg. Hier zeichnete sich ein ähnlicher Rennverlauf wie bereits im vorangegangenen 1000m-Rennen ab. Wieder konnten sich die Nienburger bereits am Start vom Feld lösen und das Rennen nach 6:22:63 Minuten vor Booten aus Leipzig, Potsdam, Berlin und Rostock für sich entscheiden.
Nun gilt es in drei Wochen in Bamberg beim zweiten von insgesamt elf Läufen zum Deutschen Ruderpokals die gute Verfassung zu bestätigen.
Bericht: "Die Harke" vom 16.01.2003